Ärzte und Gesundheitseinrichtungen verbringen im Schnitt 30 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Verwaltung statt mit Patienten: Terminkoordination, Befundverwaltung, Abrechnungen, Überweisungen und Korrespondenz mit Krankenkassen. KI kann diese Verwaltungslast drastisch reduzieren – DSGVO-konform, auf EU-Servern und ohne dass Patientendaten in die falschen Hände geraten. Das Ergebnis: mehr Zeit für Patienten, kürzere Wartezeiten und weniger Burnout beim Praxisteam.
Für welche Einrichtungen?
- ✓Einzelpraxen und Gruppenpraxen, die Verwaltungsaufwand reduzieren wollen
- ✓Wahlarztpraxen, die Patientenkommunikation und Terminmanagement optimieren möchten
- ✓Therapeutische Praxen mit hohem Koordinations- und Dokumentationsaufwand
- ✓Ambulanzen und Tageskliniken, die Wartezeiten und Patientenfluss verbessern wollen
- ✓Gesundheitseinrichtungen, die Abrechnungsprozesse automatisieren möchten
Das bringt es Ihnen.
So läuft es ab.
Investition
KI-Strategie für Ihre Praxis ab 2.500 €, Workshop für Ihr Praxisteam ab 1.500 € (halber Tag). Über KMU.DIGITAL sind Beratungskosten bis zu 80 % förderfähig.
KMU.DIGITAL förderfähigHäufige Fragen.
Ja, wenn man es richtig macht, und genau dafür sind wir da. Patientendaten gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt und unterliegen neben der DSGVO auch dem Gesundheitstelematikgesetz und der ärztlichen Schweigepflicht. Wir empfehlen ausschließlich KI-Lösungen, die auf EU-Servern laufen und vertraglich garantieren, dass keine Patientendaten für Modelltraining verwendet werden. Für besonders sensible Anwendungen gibt es auch lokal installierte Modelle, die komplett offline arbeiten. Im Rahmen der Strategieberatung erstellen wir eine DSGVO-Konformitätsanalyse für jeden geplanten KI-Einsatz.
Ja, und das ist einer der größten Zeitfresser in Praxen. KI kann Arztbriefe aus Stichworten und Befunden generieren, die Sie nur noch prüfen und freigeben. Lange Befundberichte werden in verständliche Patientenzusammenfassungen umgewandelt. Spracherkennung erfasst Diktate und strukturiert sie automatisch in das richtige Format. Und bei Überweisungen fasst die KI die relevanten Vorinformationen zusammen. Wichtig: Die KI erstellt Entwürfe, die finale medizinische Verantwortung bleibt immer beim Arzt. Das System ist ein Assistent, kein Ersatz.
Terminstornierungen und Nichterscheinen kosten österreichische Praxen im Schnitt 10 bis 15 Prozent der möglichen Auslastung. KI hilft auf mehreren Ebenen: automatische Terminerinnerungen per SMS, E-Mail oder WhatsApp zu optimalen Zeitpunkten, einfache digitale Stornierung und Umbuchung, die die Hemmschwelle senkt einen Termin abzusagen statt einfach nicht zu erscheinen, KI-gestützte Wartelisten, die freigewordene Slots sofort an wartende Patienten vergeben, und Mustererkennung, die Patienten mit hoher No-Show-Wahrscheinlichkeit identifiziert und proaktiv kontaktiert.
Das Gesundheitswesen wird im EU AI Act besonders berücksichtigt. KI-Systeme, die medizinische Diagnosen stellen oder Behandlungsentscheidungen beeinflussen, fallen in die Hochrisiko-Kategorie und unterliegen strengen Auflagen. Die KI-Anwendungen, die wir für Praxen empfehlen, wie Terminmanagement, Patientenkommunikation, Dokumentationshilfe und Abrechnungsunterstützung, fallen nicht in diese Kategorie. Sie müssen aber seit Februar 2025 die AI-Literacy-Pflicht einhalten, also sicherstellen, dass Ihr Team KI kompetent nutzt. Das decken wir in unseren Workshops ab.